Kommentar zum Dieselmotor

Dieselabgase

Heute schreibe ich mal über ein Thema, über das ich urspünglich nicht schreiben wollte, da ich es nahezu lächerlich finde. Überall wird dieses Thema in den Medien hoch und runter berichtet, man kann es schon bald nicht mehr ertragen.
Warum ich dennoch schreibe, ist aus dem Grund, weil ich nicht der selben Meinung bin.

Problem

Einige Hersteller haben bei den Grenzwerten betrogen und jetzt stellt sich die Fragen wie man damit umgehen soll.
Fakt ist, Autos stoßen Abgase aus, das sollte jedem bekannt sein. Zudem sind Abgase eben ein unerwünschtes Nebenprodukt bei Verbrennungsmotoren. In gewissen Mengen sind diese auch ein echtes Problem. Auch das ist nichts Neues.

Tja und jetzt da das Thema in den Medien publik ist, bekommt jeder Panik. Die schlimmen Abgase, die Gesundheitsgefahr, Fahrverbote und so weiter. Also bitte… das war doch abzusehen, da kommt schließlich nicht nur heiße Luft hinten raus.

Und jetzt ist die Blase geplatzt

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit. Einige Hersteller haben die erlaubten Grenzwerte sehr ausgenutzt, andere mittels Software dann noch einen Schritt weiter die Motoren weiter optimiert, damit diese die Grenzwerte einigermaßen einhalten. Dabei hat die Politik weg geschaut, den Herstellern zu viele Freiheiten gelassen und den meistens Käufern war das doch eigentlich auch egal. Insgesamt zählt doch nur möglichst viel PS unter der Haube und möglichst günstig bei der KfZ Steuer. Da kamen optimierte Abgaswerte genau recht.
Und jetzt ist alles aufgeflogen und jeder schreit!

Folgen daraus

Die Folgen jetzt sind ganz einfach. Die Hersteller stellen sich quer, denn sie haben nach eigener Ansicht nichts falsch gemacht.
Die Politik sitzt das Problem aus und diskutiert im Kreis herum.
Die Großstädte wie Stuttgart drohen mit Fahrverboten und wollen die blaue Plakette einführen.
Zum Schluss bleibt dann der Kunde auf der Strecke.

Eine blaube Plakette gibts dann wahrscheinlich nur für Benziner und Elektroautos. Eine Nachrüstung für Euro 5 Diesel wird entweder zu teuer oder gleich als unmöglich dargestellt. Zudem wird wahrscheinlich die Steuervergünstigung der Diesel abgeschafft.

Die Frage bleibt

Was soll das? Insgesamt wird es wie immer darauf raus laufen. Der reiche Bürger kauft sich einfach ein neues Fahrzeug, welches die aktuellsten Abgasnormen erfüllt und darf dann mit seinem 2 Tonnen SUV (Verbrauch: 10 Ltr./100km) in die Großstädte fahren.
Der arme Bürger bzw. Student darf mit seinem Kleinwagen (Verbrauch: 5 Ltr./100km) und veralteter Abgasnorm nicht mehr in die Stadt. Ein neues Fahrzeug kann er sich nicht leisten und wird dann noch dafür bestraft, dass er ein sparsames Auto fährt.
Ein Neuwagen kommt für viele auf Grund der Kosten eh nicht in Frage und die Mieten in den Großstädten machen sowas auch nicht gerade leichter!

Was bringt es?

Zum Schluss wahrscheinlich gar nichts. Solange nichts an diesen völlig unlogischen Abgas-Regelungen grundsätzlich geändert wird, werden die Autos mit jeder Generation noch größer und werden immer noch mehr Leistung unter der Haube haben. Dass dabei die Abgasmengen steigen ist wohl logisch, denn schließlich benötigt ein 2 Tonnen SUV auch mehr Energie zum Beschleunigen als ein 1 Tonnen Kleinwagen – das ist Physik!

Der Feinstaub wird vermutlich kaum abnehmen, denn die meisten Diesel haben eh schon sehr gute Partikelfilter. Die Direkteinspritzer Turbobenziner verursachen das sehr viel mehr Feinstaub. Auch der CO2 Ausstoß ist bei Benzin bei gleicher Motorleistung höher. Aber das Problem interessiert wohl im Moment niemanden mehr???

Wie sieht es eigentlich mit dem Flugverkehr aus? Wie wäre es mit einer Begrenzung der Anzahl an Starts und Landungen am Flughafen? Denn diese blasen auch beachtliche Mengen an CO2, Feinstaub und Stickoxiden in die Luft.

Welche Alternativen?

Laut der Bundesregierung wird das wohl das Elektroauto sein, aber das ist im Moment wohl einfach noch zu teuer. Da trifft das oben genannte Problem wieder zu. Der reiche Bürger kann sich das leisten, der arme nicht.

Eine gute Alternative gegenüber Benzinfahrzeugen sind auch Gasfahrzeuge. Bei LPG Autogas zum Beispiel entstehen bis zu 80% weniger Stickoxide, 20% weniger CO2 und Feinstaub reduziert sich auf ein Minimum. Aber anstelle die relativ gut umsetzbare und gute Alternative zu fördern, wird der Steuervorteil auf Autogas im Jahr 2018 auslaufen. Auch interessant, da Butan/Propan als Abfallprodukt in Rafinerien entsteht und somit sinnvoll verwendet werden kann.
Das E-Auto hat wohl bei der Politik Vorrang!

Meine Einschätzung

Ich denke es wird darauf hinaus laufen:
Die blaube Plakette wird kommen. Der Diesel bis ins letzte bisschen durch Steuern und Fahrverbote uninteressant gemacht und die CO2 Ziele der Bundesregierung werden weiter Jahr für Jahr verfehlt.
Auch dem EURO5 Benziner, vielleicht auch bald dem EURO6 Benziner, wird es sehr bald an den Kragen gehen. Denn glaubt ihr wirklich ein EURO5 Benzin Fahrzeug ohne Rußpartikelfilter wird die angekündigte blaue Plakette bekommen?

Noch bevor sich eine wirkliche Alternative zum Verbrennungsmotor verbreitet hat, sorgen wir bereits dafür, dass dieser zum Auslaufmodell abgestempelt wird. Dabei braucht es wahrscheinlich noch rund 5 Jahre bis wird genug Stromtankstellen haben um überhaupt vernünftig mit einem E-Auto fahren zu können.
Bezahlen müssen wir Autofahrer für das alles auf jeden Fall. Viele auch mit ihrem Arbeitsplatz, denn die Umstellung von Verbrenner auf Elektro wird auch in der Entwicklung von Fahrzeugen Spuren hinterlassen.
Wir sollten den gleichen Fehler eines zu schnellen Wechsels nicht nochmals machen. Denn das hatten wir auch schon bei der Energiewende im Stromnetz.

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Kommentar zum 1.4 TSI Motor im Golf 6

Eines vorab, der VW 1.4 TSI Motor mit 122 PS des Golf 6 ist eine wirkliche Konstruktionsleistung. Ein sehr sparsamer und dabei durchzugsstarker Motor. Genau aus diesem Grund hatte ich mich auch für einen Golf mit diesem Motor entschienden.
Doch leider hat dieser Motor ein echtes Steuerkettenproblem. Das heißt, die verbaute Steuerketten längt sich und damit fängt irgendwann das TSI bekannte Rasseln an. Die Kette hat dabei zu viel Spiel und wird darauf dann irgendwann überspringen, sollte diese nicht ausgetauscht werden. Soweit darf es aber auf keinen Fall kommen, daher sollte man zeitnah eine Werkstatt aufsuchen und die Kette wechseln lassen, da sonst ein Motorschaden droht. Beim Überspringen der Kette würde die Steuerung der Ventile nicht mehr zur Bewegung der Kolben passen. Dadurch stimmen die Steuerzeiten nicht mehr, aber noch schlimmer der Kolben kollidiert mit den Ventilen, was das Ende des Motors bedeutet.

Ganz nach dem Motto it’s not a bug it’s a feature muss man wohl einen Steuerkettenwechsel grob alle 100.000 km einplanen, da wohl bei diesem Motor eine Steuerkette im Schnitt nicht länger hält.
So war der freundliche VW Mitarbeiter im Autohaus auch nicht wirklich besonders überrascht und erklärte mir gleich, dass wäre halb so schlimm, denn den größten Anteil der Kosten trägt VW auf Kulanz, man muss nur mit einem Eigenanteil von rund 300-400 Euro rechnen.
Die Kulanz ist dabei abhängig welches Baujahr und wie viele Kilometer das betroffene Auto hat. Eine pauschale Kostenangabe kann man daher nicht nennen. Auch soll der Kulanzanteil täglich unterschiedlich ausfallen können. Im Autohaus kann nur eine Angabe gemacht werden wie es zum aktuellen Zeitpunkt aussehen würde. Grundsätzlich gilt aber je älter und je mehr Kilometer das Auto hat, desto weniger zahlt VW daran. Zudem sollten alle Kundendienste gemacht worden sein.

Nun dieser Eigenanteil ist meiner Meinung nach das eigentliche Problem. Es wird versprochen die Steuerkette hält ein Motorleben lang und muss niemals ausgewechselt werden und sobald man etwas mehr Kilometer runter hat, muss diese dann plötzlich doch gewechselt werden. Die Kosten dafür trägt dann anteilig der Kunde und es sind ja auch nur rund 300 Euro Eigenateil – sehr schön!
Hinterher kann aber trotzdem niemand garantieren, dass die neue Kette jetzt wirklich dauerhaft hält!
Dass es auch anderst geht sah man am alten Mercedes Vito meiner Eltern. Ein 2.2 Liter Turbodiesel, der am Ende nach vielen Jahren über 260.000 km runter hatte und das was am Ende immer noch problemlos lief war der Motor mit Getriebe. Hier musste außer Motoröl und mal nem Satz neuer Glühkerzen nie was getauscht werden. Das nennt man im Gegensatz zu den TSI Motoren noch Qualität!

Vom Golf 6 insgesamt bin ich trotzdem sehr überzeugt. Der Innenraum, das Getriebe, die Schallisolierung sowie das Fahrwerk sind absolut spitze verarbeitet. Auch der Motor kann ansonsten das was er verspricht. Wenn die Steuerkette nicht vorzeitig verschleißen würde, dann wäre es rundum ein top Auto. Nur leider eben ist der Motor die wichtigste Baugruppe im Auto.

Mei Fazit daher, den 1.2 sowie 1.4 TSI Benziner mit 122 PS oder 160 PS auf jeden Fall meiden. Der 2.0 TSI ist anscheinend etwas zuverlässiger, aber ausgeschlossen ist auch hier eine längende Steuerkette nicht. Zudem ist der GTI um einiges teurer und auch nicht jedermanns Sache. Am zuverlässigsten gelten noch die Sauger mit 1.4 Liter oder 1.6 Liter.

Für alle, die sich dennoch für einen gebrauchten TSI mit Steuerkette entscheiden sollten, auf jeden Fall nachfragen ob und wann die Steuerkette getauscht wurde.

Tipp zum Schluss: Wer nicht weiß wie sich das Rasseln von TSI Motoren anhört, sollte einfach mal kurz TSI rasseln bei Youtube eingeben.

Das Telekom Daten Netz mit LTE und 5 GB Datenvolumen gratis testen

Liebe Leute,

kaum zu glauben aber tatsächlich wahr, die Deutsche Telekom verschenkt 2 Datenpässe mit 5GB / 30 Tage inklusive LTE Nutzung.

https://www.telekom.de/unterwegs/tarife-und-optionen/data-comfort-free

Ganz einfach auf der Seite registrieren. Nach wenigen Tagen erhält man eine Sim Karte, mit der man sofort lossurfen kann. Der Tarif nennt sich Data Comfort Free und läuft 6 Monate lang. In dieser Zeit zahlt man selbstverständlich keine Grundgebühr, keine Aktivierungsgebühren uns so weiter. Nach den 6 Monaten ist dann automatisch Schluss.
Während dieser Zeit kann man dann 2 mal 30 Tage das Internet mit LTE und 5GB kostenlos nutzen.

Ideal für einen Urlaub oder zum Beispiel auch, wenn man plant umzuziehen und die Zeit bis zum Schalten des DSL Anschlusses zu überbrücken. Selbstverständlich kann man den Tarif auch mit Dual-Sim nutzen um Datenvolumen zu sparen.

Viel Spaß!

Bürgerinitiativen Windenergie

Kaum wird der Bau einer Windkraftanlage geplant, schon setzen sich ein paar Bürger zusammen und gründen… eine Bürgerinitiative.

Schön, das ist das Recht von jedem Bürger so etwas zu tun. Nur sollten wir nicht vergessen, der „Strom aus der Steckdose“ entsteht nicht von allein!

Viele Argumente kann ich ja durchaus auch verstehen, so ein Windrad mag durchaus Geräusche bei starkem Wind produzieren. Aber in der Regel steht so ein Windkraftwerk ja nicht in direkter Nachbarschaft – oder? So dürften selbst die empfindlichsten Ohren nichts hören. Da sind die Windgeräusche aus der unmittelbaren Gegend deutlich lauter.
Auch Argumente, jetzt ist mein Haus mit Grundstück 30% weniger wert kann ich nicht im Geringsten nachvollziehen, nur weil ein Windrad in der ferne zu sehen ist. Hallo, Gibts echt keine anderen Probleme auf der Welt?!

Ja aber… die Natur… Da bin ich auch der Meinung, dass Windkraftanlagen hier ein guter Kompromiss sind. Es entstehen keine stahlenden Abfallprodukte, es werden keine Täler geflutet und auch keine Flüsse aufgestaut. Zudem entsteht kein CO2.
Und der Vogelschwarm, der im Vorbeiflug zwischen Süditalien und Nordsee die Gegend kreuzt wird mit Sicherheit daran vorbei kommen.
Ernsthaft, was will man mehr?

Wir können natürlich auch alle Kohlekraft, Atomkraft, Wasserkraft und so weiter abschalten und dann ganz auf die elektrische Energie verzichten. Das wäre wohl das Beste.

 

Eine Bürgerinitiative gegen Windkraft kann ich daher überhaupt nicht verstehen und würde sowas auch keine Sekunde unterstützen.
Eine Bürgerinitiative für den Bau eines Windkraftwerkes würde ich dagegen sofort unterstützen!

Hallo Welt!

Willkommen zum neuen raumboot.de mit WordPress. Dies ist der erste Beitrag.

Momentan ist die Seite noch im Aufbau, daher schaut einfach bald mal wieder vorbei.